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Chronik des Heimat- und Verkehrsvereins Gornhausen-Fronbachtal e.V.

 
1982
Der Verein wurde am 09. Februar 1982 unter dem Namen „Fremdenverkehrsgemeinschaft
Gornhausen-Fronbachtal“gegründet. Die vorangegangenen Versuche, in einen solchen
Fremdenverkehrsverein auch Mitglieder aus Burgen und Hirzlei einzubinden, scheiterten, so dass sich die Gründungsmitglieder auf Bürger aus Gornhausen und der „Klaramühle“beschränkten. Die 15 Gründungsmitglieder wählten Dr. Klaus D. Pieritz zum ersten Vorsitzenden. Ihm standen im Vorstand Gisela Engler als zweite Vorsitzende und Marlene Unkelhäußer als Kassenwartin zur Seite. Schon im ersten Vereinsjahr wurde ein Prospekt mit Federzeichnungen von Dr. Pieritz und auch neue Postkarten aufgelegt. Premiere dann am 10. Oktober, als der Verein sein erstes Erntedankfest feierte. Auf dem Hof vor dem Bürgerhaus erwartete die Gäste ein großer Erntestand und ein Stand mit Töpferwaren aus dem Hunsrück. Im Saal sorgten viele Helfer für „Speis und Trank“ Für die kleinen Gäste war Ponyreiten, Torwandschießen, Büchsen- und Schwammwerfen und Kutschfahrten durch die Gemeinde angesagt. Schon im ersten Jahr des Vereinslebens konnten 10 neue Mitglieder gewonnen werden.

 
1983
Als neue Veranstaltung führte der Verein zusammen mit dem Fußball-Club eine Volkswanderung durch. Schon bei dieser Premiere (17. Juni) kamen 175 Wanderer, u.a. auch aus den Nachbarorten. Sieben weitere Wandertage sollten folgen. Der Erfolg aus dem Vorjahr war Grund genug, auch in diesem Jahr wieder ein Erntedankfest zu veranstalten. Am 9. Oktober fand es in Anlehnung an das Vorjahresprogramm statt. Dieses Fest wurde nun zu einem festen Bestandteil eines jeden Vereinsjahres. Erstmals tauchte bei diesem Fest der Slogan „Am Sonntag bleibt die Küche kalt –auf geht’ nach Gornhausen am Wald“auf, der in den folgenden Jahren immer wieder auf den Werbeplakaten zu sehen war.
 
1984
Bei der zweiten Volkswanderung (31. Mai) konnte die Zahl der Wanderer auf 191 gesteigert werden. Am 7. Oktober feierte der Verein das 3. Erntedankfest. Als besondere Attraktion führte eine Laienspielgruppe aus Monzelfeld eine Backesversammlung auf.
 
1985
Einen neuen Namen erhielt der Verein durch Beschluß der Mitgliederversammlung am 18.01.1985, wobei gleichzeitig auch eine neue Satzung beschlossen wurde. Zukünftig heißt der Verein nunmeh „Heimat- und Verkehrsverein Gornhausen-Fronbachtal“ Erstmals führte der Verein eine Tagesfahrt durch. Am 23. März besuchte man die Edelsteinschleiferei in Stipshausen, die Zinngießerei in Krummenau, den Drehort des Films „Heimat“Woppenroth und das Kupferbergwerk in Fischbach. Am 2. Juni fand der dritte Volkswandertag statt, bei dem 212 Wanderer gezählt wurden. Natürlich feierte der Verein auch das Erntedankfest am 6. Oktober.
 
1986
Der Vorstand wurde um 2 Personen erweitert und setzt sich nach den Wahlen wie folgt zusammen Otmar Unkelhäußer, 1. Vorsitzender; Dr. Klaus D. Pieritz, 2. Vorsitzender; Gisela Engler, Kassenwart; Berthold Appenzeller, Schriftführer; Monika Brück, Beisitzer Am 15. März veranstaltete der Verein eine Tagesfahrt zur Glockengießerei nach Brockscheid mit anschließendem Besuch des Adler- und Wolfspark Kasselburg. Eine tolle Veranstaltung dann der 4. Volkswandertag, der mit 245 Wanderer ein Rekordergebnis brachte. Das 5. Erntedankfest wurde am 5. Oktober gefeiert, bei dem am Nachmittag ein Zauberer Jung und Alt mit seinen Künsten begeisterte.

 
1987
Eine neue Idee wurde geboren –Gornhausen wird ein „Rosendorf“ Um sich zur Verwirklichung entsprechende Anregungen zu holen, besichtigte der Vorstand ein offizielles Rosendorf in der Pfalz. Leider scheiterte die Umsetzung der Idee an dem mangelnden Interesse der Bürger. Auch in diesem Jahr wurde eine Volkswanderung veranstaltet (31. Mai), dabei ging die Teilnehmerzahl auf 204 zurück, was wohl auf den Dauerregen am Nachmittag zurückzuführen war Das 6. Erntedankfest (am 4. Okt.) wurde erstmals mit einem Gottesdienst gefeiert, an dem Pfarre Singer (ev.) und Pastor Weber (kath.) teilnahmen. Eine weitere Neuheit war das Preisausschreiben, an dem die Gäste kostenfrei teilnehmen konnten.
 
1988
Im April 1988 kaufte der Verein eine neue Lautsprecheranlage für das Bürgerhaus zum Preis von 3.000 DM. Die Teilnehmerzahl am Volkswandertag (29. Mai) ging weiter zurück. Neuer Tiefstand: 186 Teilnehmer. Die Wanderstrecke führte über den „Haardtkopf“ wobei das Gelände des Senders „Haardtkopf“durchwandert wurde. In Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden wurde in diesem Jahr die Panorama-Wanderkarte nach fast 10 Jahren Planung fertiggestellt. Hier zeigte sich, wie schwierig es ist, 6 Gemeinden „unter einen Hut“zu bekommen. In der neuen Wanderkarte sind neben den überregionalen auch die gemeindlichen Wanderwege eingezeichnet. Erstmals wurde am Erntedankfest, das unter dem Motto „Bienen/Honig/Imkerei“stand, ein Luftballonwettbewerb für Kinder durchgeführt. Als neues Spiel für Groß und Klein wurde die „Erbsenklopfmaschine“vorgestellt, die eigens für dieses Fest gebaut wurde. Weitere Neuerungen waren, daß vor dem Festsaal ein kleines Zelt aufgestellt wurde, in dem der Erntedankstand und die Ausstellung „Rund um die Imkerei“seinen Standort fand. Außerdem wurde ein besonderer Stand für Waffeln und Reibekuchen außerhalb des Festsaal eingerichtet, was die Küche doch erheblich entlastete. Zur Verschönerung des Dorfes wurde die Freifläche neben der evangelischen Kirche hergerichtet und bepflanzt.
 
1989
Regenwetter war wohl dafür ausschlaggebend, daß zum Wandertag am 04. Juni nur 131 Wanderer kamen. Die stärksten Wandergruppen kamen wieder aus dem Nachbarort Veldenz. Der Verein führte einen Wettbewerb „Prämierung des schönsten Blumenschmucks, der schönsten Haus- und Hofgestaltung und des Pflegezustandes der privaten Anwesen in Gornhausen“durch. Der Bewertungskommission gehörten Dr. Pieritz, dem Dorfplaner Architekt Werner Simon, Dip.Ing. Kunz von der Verbandsgemeindeverwaltung und zwei Feriengäste an. Nach langer Besichtigung stand es schließlich fest, das Anwesen Morbacher Straße 13, damalige Besitzerin Maria Günter, war das schönste Anwesen in Gornhausen. Die Preisverleihung fand während des Erntedankfestes am 01. Oktober statt. Außerdem wurde die Preise für den letztjährigen Luftballonwettbewerb vergeben.

 
1990
Am 24. Mai fand die letzte Volkswanderung zusammen mit dem Fußball Club statt. Die jährlich sinkende Zahl der Wanderer (1990 nur noch 170) und Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit der beiden Vereine waren die Gründe für die Einstellung dieser Veranstaltung. „Vom Korn zum Brot“lautete das Motto des Erntedankfestes in diesem Jahr. Passend zum Motto waren vor dem Festplatz eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten aufgebaut und die in der Nachbarschaft stehende ehemalige Elektromühle konnte von den Gästen besichtigt
werden.
 
1991
Auch an die Umwelt denkt der Verein und veranstaltete am 31. August eine Säuberungsaktion unterhalb der ehemaligen Müllkippe, wo das Bachbett und der vorbeiführende Wanderweg gesäubert wurde. Immerhin 25 Teilnehmer beteiligten sich an dieser Aktion. Der Schaukasten wurde fertiggestellt und auf dem Gemeindehof errichtet. Eine offizielle Einweihung fand anläßlich des Erntedankfestes statt. Dieser Schaukasten beinhaltet die Werbeschilder der einzelnen Zimmeranbieter und die Panorama- Wanderkarte. Das Erntedankfest stand unter dem Motto „Ein schwieriges Jahr“ denn in vielen Zweigen der Landwirtschaft war nur eine schwache Ernte zu verzeichnen. Zur Unterhaltung spielte eine Bläsergruppe des Volksmusikorchesters Veldenz.
 
1992
Zur Einweihung des neugestalteten Bürgerhauses wurde die Dorfkirmes mit allen Vereinen organisiert und durchgeführt. Es darf festgehalten werden, eine tolle Kirmes, an der fast jeder Einwohner von Gornhausen teilnahm. Im August wurde das Geländer an dem Naturdenkmal „Barbelley“fertiggestellt, so daß die Feriengäste dieses Naturdenkmal gefahrloser besichtigen können. „Alles über die Milch“konnten die Gäste des Erntedankfestes erfahren. Vor Ort wurde sogar der Einsatz einer alte Zentrifuge demonstriert und es wurde wie in alten Zeiten „Butter gestoßen“
 
1993
Die „Kartoffel“war das besondere Thema des 12. Erntedankfestes im Oktober.
 
1994

Eine „neue Ära“wird eingeläutet, Elfriede Platz-Haas übernimmt den Vorsitz des Vereins. Was allenthalben gefordert wird, ist in unserem Verein schon lange verwirklicht, die Gleichberechtigung von Mann und Frau; denn unser Vorstand besteht aus 3 Frauen und 3 Männern. Das diesjährige Erntedankfest stand unter dem Motto „Unser Wald“ Beim Sägewettbeweb konnten Profis und Amateure ihr Können unter Beweis stellen.
 
1995
„Alles über Kabes“(alles über Kohl) lautete das Motto des Erntedankfestes, bei dem erstmals auch ein Handarbeiten- und Bastelbasar veranstaltet wurde. Als besondere Leckerei gab’ Kohlrouladen.
 
1996
Ende Juli beteiligte sich eine Gruppe des Vereins am Veldenzer Heimat- und Weinfest mit einem Festwagen. Dargestellt wurde auf dem Festgelände eine „gute Stube“zu Großmutters Zeiten. Das Erntedankfest stand unter dem Motto „Unsere Äpfel“ Regen Zuspruch fand der im Festzelt aus heimischen Äpfeln frisch gepreßte Apfelmost.
 
1997
Nach einer Idee unseres Schriftführers wurde im Frühjahr des Jahres eine „Mitgliederinformation“aufgelegt. Diese sollte vierteljährlich erscheinen und über die Arbeit des Vereins, aber auch etwas über das Dorfgeschehen berichten. Nach Abschluß der umfangreichen Straßenbauarbeiten wurden verschiedene Pflanzbeete am Gemeindehof, an der Informationstafel und an der ev. Kirche durch den Verein bepflanzt. Zu dem diesjährigen Erntedankfest-Thema „Der Kürbis“hatte fast jeder Haushalt in Gornhausen frühzeitig Kürbissamen gesät, um den schönsten/größten/besten Kürbis am Fest zu präsentieren. Die auf der Wiese vor dem Festzelt aufgebauten Kürbisse zeugten von dem Fleiß der Gornhausener. Während des Festes stellte der heimische Maler Helmut Mergen einen Teil seiner Bilder aus. Bereits die Festlegung des Mottos bereiteten den verantwortlichen Frauen des Vorstandes Kopfschmerzen, mußten sie doch zum Thema passende Speisen finden. So wurden schließlich am Fest Kürbiskompott und Kürbiskernbrot mit Griebenschmalz als besondere Leckerei angeboten.
 
1998
Eine Ära ging zu Ende, als Dr. Pieritz anläßlich der Mitgliederversammlung seine Arbeit im Vorstand niederlegte. Seit Gründung gehörte er ununterbrochen dem Vereinsvorstand an. Für seine unermüdliche jahrelange Arbeit wurde ihm seitens der Versammlung ganz besonders gedankt. Zusammen mit den übrigen Dorfvereinen kaufte der Verein eine neue Lautsprecheranlage, die im Bürgerhaus und bei den anderen Zeltfesten zum Einsatz kommen sollte. Für den von vielen Freiwilligen fertiggestellten Jugendraum spendete der Verein den Geldbetrag von 750 DM, wovon eine Tischtennisplatte angeschafft wurde.
Der Verein stellte an den verschiedenen Wanderwegen Ruhebänke auf, die durch engagierte Mitglieder selbst hergestellt wurden. 1998 war auch das Jahr der Fertigstellung des neuen Dorfprospektes. Ein Faltblatt, das viele schöne Impressionen von Gornhausen und Umgebung zeigt. Mit dem Motto, „Aus Großmutters Küche“ lud der Verein zum 17. Erntedankfest am 4. Oktober ein. Hausgemachte Kartoffelklöße lieferte die Küche und es hieß geduldig bei der Essensausgabe anstehen.
 
1999
Ernstmals führte der Verein eine Gästeehrung durch. Für 10jährige Treue zum Urlaubsort

Gornhausen wurde ein Ehepaar aus Bergneustadt bei Gummersbach geehrt. Die seit dem Frühjahr 1997 vierteljährlich erschienene „Mitgliederinformation“des Vereins wird im Juli eingestellt. An ihre Stelle tritt die „Dorfschell“ die nunmehr Sprachrohr für alle Vereine des Dorfes sein soll und monatlich erscheint. Unter Schirmherrschaft des Vereins gründete sich im Juli d.J. ein Gemischter Chor mit rund 20 Sängerinnen und Sängern. „Mühle-Mehl- Menue“ so lautete das Motto des Erntedankfestes am 3. Oktober. Als besondere Speise konnte die Küche hausgemachte „Waaßaspatzen“(Mehlklöße) mit eingelegtem Obst anbieten. Eine magische Zahl überschritt der Verein in diesem Jahr, als das 100. Mitglied begrüßt werden konnte. 1999 war auch das Jahr der grundlegenden Erneuerung der Wanderwegebeschilderung. In mühevoller Kleinarbeit wurde alle Wanderwege rund um Gornhausen neu ausgeschildert.
 
2000
Das 19. Erntedankfest (1. Oktober) stand unter dem Motto „Vom Huhn zum Ei, oder vom Ei zum Huhn“ Passend zum Motto gabs verschiedene hausgemachte Speisen (Huhn mit Reis; Hähnchenschenkel und „Gorrssa Ajaschmeer“. Im Festzelt waren verschiedene Hühnerrassen zu begutachten und sogar das Schlüpfen von Küken konnte im Festzelt live beobachtet werden. Als besondere Gäste konnte erstmals unsere Landrätin, Frau Beate Läsch-Weber und die Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Frau Rita Trarbach, begrüßt werden. Beide „hielten es lange bei uns aus“und waren von unserem Fest rundum begeistert. Zur musikalischen Unterstützung des Chors kaufte der Verein ein neues E- Piano mit finanzieller Beteiligung von freiwilligen Spendern. Dr. Pieritz gründete eine neue Gruppe innerhalb des Heimatvereins, die „Vogelschutzgruppe“ der spontan über zehn Kinder aus Gornhausen und Hirzlei beigetreten sind.
 
2001
Die Mitgliederversammlung traf im März diesen Jahres eine richtungsweisende Entscheidung. Nach umfangreichen Informationen des zweiten Vorsitzenden Erwin Unkelhäußer und intensiver Diskussion beschloß die Versammlung, daß sich der Verein für die Erhaltung der alten Mühle einsetzen soll. Damit verbunden ist zuerst die Klärung der Eigentumsfrage und letztlich die Renovierung des Gebäudes mit der Mühleneinrichtung. Mit der Übernahme dieser Aufgabe wird das Vereinsvermögen über eine lange Zeit gebunden. Zurückgestellt wurde eine Entscheidung über eine Neufassung der Vereinssatzung und die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister.
„R-wie Rindfleisch, R-wie Rouladen, R-wie richtig gut“–dies war das Thema des 20. Erntedankfestes am 30. September. Ein kleines Jubiläum, mit einigen Besonderheiten, so z.B. die Anwesenheit unseres Verbandsbürgermeisters Ulf Hangert. Zum Thema Rind gab es zwei lebende Kälbchen im Festzelt, was besonderer Anziehungspunkt für die kleinen Gäste war. Am Nachmittag stieg dann noch die Wette mit der Schachbrettkuh. Es durfte gewettet und gewartet werden, auf welches Schachbrettfeld wird sie wohl zuerst schei..?
 
2002
Erntedankfest das Einundzwanzigste –hieß es am 6. Oktober mit dem Motto „Wild und Wald“ Viele Informationen rund um den Wald mit seinem Holz und seinen Tieren gab es und die Küche servierte Wildragout mit Rotkohl und Spätzle. Zusammen mit der Gemeinde wurde eine Fragebogenaktion unter den Miteigentümern der ehemaligen Mühle durchgeführt. Es wurde erfragt, ob diese bereit sind, das Miteigentum an die Gemeinde zu verschenken oder zu verkaufen.

 
2003
Ein großer Schritt in Sachen Erhaltung der ehemaligen Mühle. Zu Beginn des Jahres veranstaltete der Verein zusammen mit der Ortsgemeinde einen Informationsabend, bei dem über dreißig Miteigentümer anwesend waren. Als Ergebnis aus der Fragebogenaktion konnte festgestellt werden, daß viele Miteigentümer ihr Anteil an die Gemeinde verschenken wollen. Bei der Versammlung konnten noch weitere Miteigentümer für eine Schenkung gewonnen werden. Am 12. Juli wurde dann in Anwesenheit des Notars Klinkhammer eine Schenkungsurkunde mit insgesamt 43 Miteigentümern geschlossen. Diese tolle Sache wurde natürlich mit einem kleinen Imbiss und einem Umtrunk gefeiert. Das 22. Erntedankfest wurde am 5. Oktober unter dem Motto „Dä Krumbieredämba kimmt“(Der Kartoffeldämpfer kommt) gefeiert. Der Kartoffeldämpfer aus Kleinich mit seinen beiden kompetenten Betreuern war die Attraktion des Festes. Die Männer aus Kleinich mussten so manch interessiertem Besucher Rede und Antwort stehen. Zu diesem Fest hatte der Vorstand auch 130 ehemalige Gornhausener schriftlich eingeladen. Immerhin konnten rund 40 ehemalige Mitbürger begrüßt werden, was als großer Erfolg zu bezeichnen ist. So mancher ehemalige „Gorrssa“bedankte sich dafür, dass man ihn noch nicht vergessen hatte. Den Jahresabschluss feierte der Verein dann mit dem Besuch des Theaters in Monzelfeld am 6. Dezember. Immerhin 35 Personen nutzen die Fahrgelegenheit mit dem Bus.
 
2004
Bei der Mitgliederversammlung am 26. März kam es zu einem Wechsel an der Vereinsspitze. Frau Elfriede Platz-Haas, die seit 1992 den Verein führte, kandidierte nicht mehr für das Amt des ersten Vorsitzenden. Elfriede wollte aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten, aber in anderer Funktion auch weiterhin aktiv tätig sein. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde dann Erwin Unkelhäußer gewählt. Elfriede Platz-Haas übernahm das Amt des zweiten Vorsitzenden und zu neuen Beisitzern wurden Uschi Beucher und Bettina Hauptmann gewählt. Diese Personen bilden nun zusammen mit den Wiedergewählten Marlene Unkelhäußer (Kassenwart) und Berthold Appenzeller (Schriftführer) den neuen Vorstand. Das diesjährige Erntedankfest stand unter dem Motto „Saure Zeiten“und kann als ein äußerst erfolgreiches Fest angesehen werden. Zum Helferfest hatte der Vorstand in die Gaststätte „Zum Wiesental“eingeladen. Gornhausen ist seit dem 24. Mai 2004 online! Die Internetpräsentation wurde maßgeblich vom Vorsitzenden Erwin Unkelhäußer gestaltet und mit Gemeinde und Vorstand laufend abgestimmt. Die Bemühungen um die Klärung der Eigentumsfrage an der ehemaligen Mühle gehen weiter. Die Schenkungsurkunde wurde vom Amtsgericht geprüft und zwischenzeitlich wurde dann die Ortsgemeinde Gornhausen als Miteigentümer ins Grundbuch übernommen.

 
2005
Auf eine sehr positive Mitgliederentwicklung konnte Vorsitzender Unkelhäußer bei der

Mitgliederversammlung am 29. April blicken, denn inzwischen hat der Verein 154 Mitglieder und ist damit der größte Gornhausener Verein. Zu Beginn dieser Mitgliederversammlung traf man sich am Dorfeingangsschild vor dem Bürgerhaus zu einer kleinen Feierstunde. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen, die an der Herstellung der beiden Ortseingangsschilder (das zweite steht an der Morbacher Straße) beteiligt waren und weihte die Schilder mit einem Glas Sekt und dem Spruch „Mögen diese Schilder viele, viele Besucher und Gäste begrüßen und in unserem Dorf willkommen heißen. Mögen diese Schilde alle die unser Dorf verlassen verabschieden mit der herzlichen Bitte >Kommt wirra gout häm<“(komm wieder gut nach Hause)! In dieser Versammlung wurde dann u.a. über den Abschluss einer Vereinshaftpflicht-, einer Festhaftpflicht- und einer Unfallversicherung für alle Mitglieder diskutiert, die erhebliche Kosten verursachen würden. Man verständigte sich auf den Abschluss einer Festhaftpflichtversicherung undbeschloss, die Mitgliedsbeiträge dafür moderat ab 2006 zu erhöhen. Neue Beiträge nun 6,00 € je
Mitglied, 3,00 € je Ehe-/Lebenspartner, 1,0 € je Kind. „Kräuter und Gewürze“war das Thema des diesjährigen Erntedankfestes. Die Besucher erwartete eine Vielzahl verschiedener Küchenkräuter –anfassen, riechen und kaufen war erlaubt. Die Küche präsentierte einen Kräuterbraten, Kartoffeln mit Kräuterquark oder auch die „Gorrssa Schnebbelbohnesobb“mit Gemüse und Bohnenkraut.
 
2006
Erstmals fand im Bereich der Grafschaft Veldenz die ADAC-Rallye als Teil der Rallye-WM statt. Auch Gornhausen wurde in den Wertungslauf eingebunden und unser Verein übernahm mit Sportverein, Feuerwehr und Gemeinde die Organisation für die Parkplätze, die Einweisung und Beköstigung der Gäste. Es war ein für alle „unbekanntes“Fest, bei dem es vorsichtig zu kalkulieren galt. Wir hatten letztlich gut kalkuliert, so dass für jeden Beteiligten Verein und der Gemeinde eine schöne Einnahme verblieb. Zum 25. Mal veranstaltete der Verein am 01. Oktober ein Erntedankfest, in diesem Jahr ohne besonderes Motto. Vielmehr wurden verschiedene Themen der früheren Feste aufgegriffen und in Erinnerung gerufen. So wurde wieder frischer Apfelsaft gepresst, das Waldmobil konnte ebenso besichtigt werden, wie auch die alte Mühle. Außerdem wurde Honig aus unserer Heimat zum Kauf angeboten.
 
2007
2007 –ein besonderes Jahr für den Verein, denn er besteht nun schon 25 Jahre. Nach dem Vorstandsbeschluss aus dem Vorjahr wurde dieses Jubiläum zusammen mit dem Helferfest im Bürgerhaus gefeiert. Zu dieser großen Feier, die am 03. März stattfand, hatten sich rund 130 Gäste angesagt. Vor der Feier kam erst die Arbeit, denn die Jahreshauptversammlung wurde zuerst abgehalten, die mit 40 Mitgliedern gut besucht war und in Rekordzeit (30 Minuten) abgearbeitet wurde. Im Anschluss an diese Versammlung konnten die Mitglieder und die ersten Gäste bis zum Beginn des eigentlichen Festes die vom letzten Erntedankfest hergestellte DVD
anschauen. Gegen 19.00 Uhr begrüßte dann Vorsitzender Erwin Unkelhäußer die Gäste zur Jubiläumsfeier und ließ in seiner Ansprache die 25 Lebensjahre des Vereins nochmals Revue passieren. Den Gründungsmitgliedern und den Mitgliedern, die im Laufe des Jahres ihre 25-jährige Mitgliedschaft feiern, überreichte er jeweils eine Urkunde und ein Weinpräsent. Ganz besonders geehrt wurden die vier bisherigen Vorsitzenden Gisela Engler, Elfriede Platz- Haas, Dr. Klaus D. Pieritz und Otmar Unkelhäußer. Zur Ehrung hatte sich der amtierende Vorstand etwas besonderes ausgedacht, dennunterschiedliche Vorstandsmitglieder sprachen eine Laudatio auf die Geehrten. Erwin überreichte dazu noch ein besonderes Präsent. Als besonderer Gast war auch der Verkehrsdirektor der Verbandsgemeinde, Herr Hans A. Sachsenröder anwesend, der seinerzeit auch die Gründungsversammlung des Vereins geleitet hatte. Mit Speisen vom Büffet, einigen guten Gläsern Wein und diversen anderen Getränken wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Und auch an diesem Abend war der Verein „seiner Zeit voraus“ denn der Festsaal war ohne Probleme zur rauchfreien Zone erklärt worden. Am 17. August beteiligte sich der Verein an der Organisation der ADAC-Rallye, die zum zweiten Mal auch über Gornhausen führte. In diesem Jahr funktionierte alles reibungslos und bei schönem Wetter sah man nur zufriedene Autosportfreunde und zufriedene Gäste. Erstmals lud ein Vorstand die Vereinsmitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. Am 23. August konnte Vorsitzender Erwin Unkelhäußer immerhin 27 Mitglieder begrüßen, die über eine neue Satzung entscheiden sollten. Der Vorsitzende und Schriftführer Berthold Appenzeller informierten ausführlich über die Beweggründe zur Änderung und über den Inhalt der neuen Satzung. Diese war zuvor mit dem Amtsgericht und dem Finanzamt abgestimmt worden, um den Verein ins Vereinsregister einzutragen und um später dann auch die Gemeinnützigkeit beantragen zu können. Mit der an diesem Abend beschlossenen Satzung konnten diese Ziele auch erreicht werden, denn die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte dann am 06.09.07 (nun trägt der Verein den Zusatz e.V.) und das Finanzamt hat am 26.09.07 eine vorläufige Gemeinnützigkeitsbescheinigung erteilt. Das 26. Erntedankfest wurde unter dem Motto „Erntedank trifft Kinder“veranstaltet. Die Kinder sollten an diesem Tag im Mittelpunkt des Festes stehen, wozu sich der Vorstand besondere Spiele, alte Spiele, ausgesucht hatte. So konnten die Kinder mit Murmeln spielen, malen und kneten, Seilspringen, Stelzenlaufen, Hula-Hupp oder auch hüpfen im Wochenhäuschen. Auch im traditionellen ökumenischen Gottesdienst waren die Kinder Thema und Mittelpunkt. Als besondere Leckerei wurde für sie „Spaghetti mit Tomatensoße angeboten. Leider stand das Fest unten keinem guten Stern, denn trotz Sonnenschein kamen wenig Kinder und wenig sonstige Gäste. So wurde es letztlich (aus finanzieller Sicht) eines unserer schwachen Feste. Endlich waren auch die langen Abstimmungen mit den anderen Gemeinden bezüglich des „Grafschafter Wanderweges“so weit abgeschlossen, dass die Wegebeschilderung in Angriff genommen werden konnte. Unsere Rentnertruppe setzte neue Eichenpfähle entlang der
Grafschafter Wanderwege und Erwin Unkelhäußer und Berthold Appenzeller brachten dann später die Schilder an. Hier wird in den kommenden Monaten noch einiges an Nacharbeiten anfallen; besonders bei den Nachbargemeinden. Mit diesen Wegen sollen die beteiligten Gemeinden (Burgen, Veldenz, Mülheim, Brauneberg, Wintrich und Gornhausen) durch eine besondere und einheitliche Beschilderung besser miteinander verbunden werden. Die Zwangsversteigerung der Alten Mühle nimmt konkretere Formen an, denn das Amtsgericht hat Ende September alle Miteigentümer über die Anordnung der Zwangsversteigerung informiert, so dass nach Ablauf bestimmter Fristen mit einem Versteigerungstermin Anfang 2008 zu rechnen ist. Ein trauriges Datum lag für den Verein auch in 2007, denn am 02. Dezember 2007 wurde der Gemischte Chor Gornhausen aufgelöst. Nach über 8 Jahren aktivem Singen ging’ einfach nicht mehr, denn trotzt größter Anstrengungen blieben von anfänglich 26 Sängern und Sängerinnen nur noch 14
übrig. Einfach zu wenig, um im Chor zu singen. Schade, auch für das Dorf, denn der Chor hat doch so manche Gelegenheit genutzt, sich ins Dorfgeschehen aktiv einzubringen.

 
2008
In der gutbesuchten Mitgliederversammlung am 18. April wurde dem langjährigen Vorstandsmitglied Dr. Klaus D. Pieritz die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Einen Wechsel im Vorstand brachten die Neuwahlen, denn für Marlene Unkelhäußer wurde Otmar Unkelhäußer zum Kassenwart und fürBerthold Appenzeller wurde Cindy Brixius zum Schriftführer gewählt. Berthold Appenzeller, Heinz Wagner und Uschi Beucher gehören als Beisitzer dem Vorstand ebenso an, wie der neu gewählte Wanderwart Manfred Engler. Der Vorstand wurde komplettiert durch die Wiedergewählten Erwin Unkelhäußer und Elfriede Platz-Haas. „Alles Käse“ so lautete das Motto des Erntedankfestes. Wieder hatte sich der Vorstand eine Besonderheit ausgedacht, denn im Vorraum zum Festsaal hatte der Edeka-Markt Klein aus Gonzerath einen Verkaufsstand für Käse aufgebaut und die Gäste nahmen das Angebot gerne an und kauften fleißig Käse. Erfreulich war, dass die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen ist und so auch ein akzeptabler Gewinn aus dem Fest erwirtschaftet werden konnte. Die Gemeinden der ehemaligen Grafschaft Veldenz haben vereinbart, einen besonderen Themenweg ins Leben zu rufen. Es wird mit Kosten von rund 150.000 € gerechnet, die größtenteils von der EU übernommen werden; die restlichen Kosten teilen sich die Gemeinden Brauneberg, Burgen, Gornhausen, Mülheim, Veldenz und die Stadt Bernkastel-Kues für deren Stadtteil Andel. Der Heimatverein steht von Beginn an an der Seite der Gemeinde und wird sich aktiv in die Umsetzung des Themenweges „Grafen, Gold und Schwarzer Peter“einbringen.

 
2009
Nach einem Beschluss des Gemeinderates erhielt der Verein zwar nicht das Eigentum an der ehemaligen Elektromühle, aber das Erbbaurecht. Ein entsprechender Vertrag wurde am 20. März 2009 um 14.00 Uhr in der Kanzlei von Notar Klinkhammer in Bernkastel-Kues unterzeichnet. Dieser Akt war dann auch die brandaktuelle Mitteilung anlässlich der Mitgliederversammlung am 21. März, bei der Vorsitzender Erwin Unkelhäußer die Mitglieder über den Inhalt des Vertrages und die Rechtsposition unseres Vereins informierte. „Klein, scharf und gesund, die Zwiebel und Co.“ so lautete das Thema des Erntedankfestes. Quasi zum Jahresausklang fand eine erste Veranstaltung im der ehemaligen Mühle statt. Am 20. Dezember erzählte Michael Frank von seinen Eindrücken aus Bulgarien, die er durch eine Fotopräsentation eindrucksvoll untermahlte.

 
2010
Eine traurige Nachricht gleich zu Beginn des Jahres: Der frühere Ortsbürgermeister und unser langjähriges Vorstandsmitglied Manfred Bauer verstarb. Verein, Gemeinde und viele Trauergäste aus den umliegenden Ortschaften und Weggefährten der Kommunalpolitik nahmen an der Beerdigung teil und zeigten so auch, wie beliebt und geachtet Manfred Bauer war. Eine zweite Veranstaltung wurde in der ehemaligen Mühle durchgeführt. Silvia Hauth berichtete am 21. März über ihre freiwillige Arbeit in Ghana. Die Veranstaltung war sehr gut besucht –die Räumlichkeiten sehr beengt. Die diesjährige Mitgliederversammlung brachte „nichts neues“im Vorstand, der sich komplett der Wiederwahl gestellt hatte. Einen breiten Raum in der Versammlung nahm das Thema „alte Mühle“ein, die nach einem Vorstandsbeschluss fortan „Leienfeldmühle“genannt wird. Seitens des Vorstandes wurden auf der Basis überschlägiger Angebote die Kosten zusammengestellt, um zu gegebener Zeit einen Zuschussantrag bei der Kreisverwaltung zu stellen. Vorab musste jedoch noch die Entscheidung einer Landeskommission hinsichtlich einer möglichen Unter- Denkmal-Schutz- Stellung abgewartet werden. Diese kam erst im Sommer mit der Entscheidung „keine Unter-Schutz- Stellung“ so dass der Förderantrag im August gestellt wurde. Nach einem Jahr „Pause“war die ADAC-Rallye wieder zu Gast in Gornhausen. Unser Verein übernahm zusammen mit dem Sportverein, der Feuerwehr, dem Reitverein und der Gemeinde die Betreuung der Rallye-Gäste am Bürgerhaus.
In diesem Jahr fiel unser Erntedankfest mit dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“wieder mit dem Tag der Deutschen Einheit zusammen. Viele Veranstaltungen in den Nachbargemeinden ließen befürchten, dass unser Fest wieder einen Besucherrückgang verzeichnen würde. Aber es kam anders: Schon am Morgen strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Der ökumenische Gottesdienst wurde wieder vor „vollem Hause“und erstmals mit Frau Pfarrerin Zimmermann und, wie schon so oft, mit Frau Hartung gefeiert. Wie auch im letzten Jahr, trug der Frauenchor Veldenz mit einigen Liedern zu einem anspruchsvollen Gottesdienst bei. Als besondere Speise hatte die Küche u.a. Schwarzwurzelgemüse angeboten und natürlich gab es auch eine leckere Gemüsesuppe, die unseren Hausfrauen mit Gorrssa Gemüse zubereitet hatten. Erntedankstand und die gesamte Dekoration wurden von den Gästen bewundert und das Preisrätsel erfreute sich wieder eines regen Interesses. Getreu dem Motto „zurück zu den Wurzeln“gab es auch einige Fragen zu den Wurzeln des Vereins oder auch des Dorfes zu beantworten. Eine große Zahl ehemaliger Gornhausener Bürger folgten unserer Einladung und kamen zu ihrer Wurzel nach Gornhausen, um auf unserem Fest Verwandte. Freunde und Nachbarn zu treffen. Zurückblickend darf festgestellt werden –ein rundum gelungenes Fest. Endlich ist auch der Zuwendungsbescheid der Kreisverwaltung zu unserem Projekt „Renovierung der Elektromühle“eingetroffen. Nun können die konkreten Baumaßname angegangen werden. Der Kulturweg „Grafen, Gold und Schwarzer Peter“geht seiner Fertigstellung entgegen. Anfang November wurden die Wegescouts der beteiligten Gemeinden zur Markierung des Kulturweges geschult und es wurde vereinbart, die Markierungsarbeiten bis zum 15. Dezember 2010 abzuschließen.
 
 
2011
Am 29. April fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Der Vorsitzende Erwin Unkelhäußer konnte insgesamt 30 Mitglieder begrüßen und gab nach dem Totengedenken für das im August 2010 verstorbene Gründungsmitglied Else Appenzeller seinen Jahresbericht für das vergangen Jahr ab. So berichtete er über verschiedene Aktivitäten der Wein- und Ferienregion Bernkastel-Kues GmbH und den Fortgang des Kulturweges „Grafen, Gold und Schwarzer Peter. Weitere
Berichtspunkte waren u.a. das Erntedankfest 2010, die Renovierung der ehemaligen Elektromühle, die Vereinsnachrichten und die Internetpräsentation der Gemeinde. Kassenwart Otmar Unkelhäußer konnte dann auf eine solide Vereinskasse verweisen, so dass der Verein für die anstehende Renovierungsmaßnahme „Leienfeldmühle gerüstet ist.   
Die Renovierung der ehemaligen Elektromühle wird nun tatkräftig angegangen und seitens des Vorstandes der Auftrag für die Neueindeckung des Daches an die Firma Fohr aus Gonzerath vergeben. Die Firma hat den Auftrag dann im April durchgeführt, wobei das gesamte Dach mit Dachpappe und neuem Naturschiefer versehen wurde. Außerdem wurde die Dachentwässerung vollständig erneuert.
Als weitere Maßnahme wurde die Erneuerung der Fenster an die Firma Hammes aus Gornhausen vergeben. Die neuen Fenster wurden dann im September eingebaut. Auf die Erneuerung der Hauseingangstüren wurde (zunächst) verzichtet, da die Kosten hierfür einfach zu hoch sind und zunächst die Renovierung im Innenbereich der Mühle zuerst erfolgen sollte.
Für die Durchführung des diesjährigen „Grafschafter Wandertages war die Gemeinde Gornhausen zuständig. In Absprache mit der Gemeinde hatte der Heimatverein die konkrete Planung, Organisation und Durchführung übernommen. Den Wanderern wurden drei Wanderstrecken über 6, 11 und 15 km angeboten. Die 6-km-Strecke führte zum Kaisergarten und dann über den Wüstwieserkopf zur Barbelley und zurück zum Bürgerhaus. Die 11 km-Route verlief über Hofbach, Bergfrieden, Drachenstartplatz, Burgener Wald zum Frohnbachtal und dann über die Klaramühle und die Barbelley zurück zum Bürger‧haus. Die große Strecke über 15 km führte die Wanderer dann über den Kaisergarten zum Sender Haardtkopf, den Ranzenkopf und dann über den Wüstwieserkopf und die Barbelley zum Bürgerhaus.
Leider war uns der Wettergott nicht sehr gewogen, denn es gab über den gesamten Tag doch immer wieder kleinere Regenschauern. Zum Start des Wandertages konnte Ortsbürgermeister Rainer Schommer die VG-Beigeordnete Annette Debus-Leimbrock, Ortsvorsteher Ewald Adam aus der Hirzlei, die Weinkönigin Lisa Krämer mit ihrer Weinprinzessin Verena Ochs und die Gebietsweinprinzessin Maria Sailler aus Pölich begrüßen. Offiziell haben sich 143 Wanderer auf die Wanderstrecken begeben, wobei die 11-km-Route mit 91 Wanderern die meistfrequentierte Strecke war. Auf der 6-km-Route wanderten 25 Personen und 27 Wanderer meisterten die 15-km- Route. Insgesamt war die Besucherzahl eigentlich enttäuschend; das finanzielle Ergebnis war jedoch positiv.
„Nachtschattengewächse, so lautete das Motto des letzten Erntedankfestes, das wir mit vielen Gästen bei schönem Spätsommerwetter im Bürgerhaus feiern konnten. Bereits im gut besuchten ökumenischen Gottesdienst, der wieder von Frau Pastorin Lehmkuhl und Frau Hartung gehalten wurde, erfuhren wir Interessantes über die Bedeutung und die Herkunft des Begriffes „Nacht‧schatten‧gewächs. Es ist schon fast selbstverständlich, dass beide Frauen auch entsprechende Bibeltexte zum Thema fanden und vortrugen. Das Wissen um die Nachschattengewächse wurde dann noch durch das alljährliche Preisrätsel vertieft, für das wieder Dr. Klaus D. Pieritz verantwortlich zeichnete und dieses mal wohl etwas schwieriger war, denn die Teilnahme am Preisrätsel war doch geringer als in den Vorjahren. Passend zum Motto des Festes hatte die Küche u.a. gefüllte Paprikaschoten und eine leckere Kartoffelsuppe angeboten.
Als erfolgreich kann man den Verkauf von Gorrssa Kartoffeln (in Gebinden von ¼ Zentner) bezeichnen, denn fast alle bereitgestellten Säcke fanden einen Käufer. Dem Vernehmen nach, waren auch die Anbieter von Handarbeiten mit ihrem „Geschäft zufrieden.

 
2012

An der diesjährigen Mitgliederversammlung nahmen 28 Mitglieder teil, die vom Vorsitzenden Erwin Unkelhäußer begrüßt wurden. Nach dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbene Frau Inge Sonne, die auch Gründungsmitglied war, trug der Vorsitzende den Jahresbericht vor. Zunächst berichtete er über die durchgeführten Arbeiten an der Leienfeldmühle und die Feier zur Eröffnung des Kulturweges „Grafen, Gold und Schwarzer Peter. Weitere Punkte seines Rückblicks waren der Grafschafter Wandertag, die Neugestaltung des Grafschafter Wanderwegenetzes, das Erntedankfest und die vielen kleinen weiteren Aktivitäten der Mitglieder. Otmar Unkelhäußer informierte in seinem Kassenbericht erstmals auch über die hohen Investitionen zum Erhalt der Leienfeldmühle und konnte aber immer noch auf einen positiven Kassenbestand verweisen. Nach der Entlastung des Vorstandes beschloss die Versammlung noch eine moderate Beitragserhöhung ab dem Jahr 2013.
Die Neuwahlen brachten nur in der Position des Schriftführers eine Änderung, denn für die nach Erden verzogene Cindy Brixius übernahm Maria Lehmann diese Aufgabe. Mit dem obligatorischen kleinen Imbiss wurde die Versammlung geschlossen.
Anfang August konnte der Verein die Ausrichtung des diesjährigen „Brunnenfestes übernehmen, da der Förderverein Feuerwehr hierauf verzichtete. Das kleine Fest, das auch von Wanderern der umliegenden Orte besucht wurde, brachte für die Vereinskasse einen nennenswerten Überschuss.
Unter dem Motto „30 Jahre Erntedankfest feierte der Heimatverein am 07. Oktober das diesjährige Fest. Trübe Aussichten mit starken Regenfällen begleiteten die Aufbauarbeiten bis zum Sonntagmorgen. Während das Moseltal noch im Herbstnebel verborgen lag, vertrieb die Sonne schon am frühen Morgen die letzten Regenwolken in Gornhausen und bei strahlendem Sonnenschein begann das Fest dann pünktlich um 11.00 Uhr mit dem ökumenischen Gottesdienst.
Bevor Pastorin Britta Lehmkuhl und Gemeindereferentin Margot Hartung den Gottesdienst eröffneten, läuteten die Glocken der evangelischen Kirche im Festsaal – die EDV machte es möglich! In ihrem Gottesdienst erinnerten Frau Hartung und Frau Lehmkuhl an die vergangenen Erntedankfeste und die vielen Anlässe, zu denen wir „DANKE sagen konnten. In jedem Motto der vergangen Feste steckte auch ein konkreter besonderer Anlass für den Dank an den lieben Gott, so die beiden Frauen. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst erstmals vom Gospelchor Veldenz  und Frau Diana Kirschen feierte an diesem Morgen ihr 25-jährige Teilnahm an einem Erntedankfest in Gornhausen. Zum abschließenden gemeinsamen Gebet, dem „Vater unser, läuteten dann noch die Glocken der katholischen Kirche.
Die Küche hatte als besonderes Angebot eine Rindfleischsuppe mit Markklößchen, Rindfleisch mit Remouladensoße, einen Schweinerollbraten und Kartoffelsalat anzubieten. Die Mittagsmahlzeit konnte dann mit Vanille- oder Schokoladenpudding oder auch mit Weincreme abgerundet werden. Natürlich fehlten auch die hausgemachten REIBEKUCHEN nicht.
Das diesjährige Preisrätsel hatte Berthold Appenzeller aus den Rätsel der vergangen Jahre zusammengestellt, wobei in diesem Jahr der erste Preisträger in Wein und Erntegaben aufgewogen wurde. Erstmals in der langen Tradition des Preisrätsels gab es 11 Rückläufe, die ohne Fehler waren – aber was für ein Ärger, keiner dieser Könner war bei der Preisverleihung anwesend. So wurde der erste Preis dann unter den Rätselfreunden ermittelt, die lediglich 1 Fehler hatten. Eine „treue Seele des Festes, Lotte Scholl aus Veldenz, war die Glückliche, die einen Riesenkorb an Kartoffeln, Gemüse und Wein mit nach Veldenz nehmen konnte.  Die weiteren Preise gingen nach Burgen zur Familie Müller-Gorges und ihren Erntehelfern aus Polen.
Handarbeitenstand und auch das Glücksrad waren auch in diesem Jahr eine willkommene Abwechslung für die kleinen und großen Festgäste.
Auch zum diesjährigen Fest hatte der Vereinsvorstand ehemalige Gornhausener Bürger eingeladen -  und es kamen mehr als 40 zu unserem Fest, die sicherlich so manches Gespräch mit alten Freunden und Nachbarn führten. Aus den Rückmeldungen kann der Verein sicher sein, dass dieses Fest für viele ehemalige Gorrssa ein willkommener Termin ist, um wieder mal die „alte Heimat zu besuchen.
 
 
Berthold Appenzeller, Vorstandsmitglied
November 2012
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Kontakt:
Heimat- und Verkehrverein Gornhausen- Fronbachtal e.V.
Erwin Unkelhäußer
Hauptstraße 27
54472 Gornhausen
Tel.: 0 65 31 - 77 08
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